Lambertusschule

Willkommen an der Lambertusschule!

                                                                                               Haltern am See, 07.08.2020

Liebe Eltern,

wir hoffen, Sie hatten, trotz der besonderen Umstände in diesem Jahr, eine schöne und erholsame Urlaubs- bzw. Sommerzeit.

Am 12. August beginnt an den Schulen in Nordrhein-Westfalen wieder der Unterrichts-betrieb. Der Schulstart nach den Sommerferien wird in diesem Jahr ein anderer als in den vergangenen Jahren sein, da die Corona-Pandemie uns weiterhin vor große Herausforderungen stellt. Durch eine möglichst weitgehende Rückkehr zu einem angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten will die Landesregierung das Recht der Kinder auf Bildung und Erziehung sichern. Gleichzeitig stellt hierbei die Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten immer den Maßstab aller Entscheidungen dar, die die Landesregierung und das Ministerium im Rahmen der Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs treffen.

Um das neue Schuljahr für das pädagogische und nicht-pädagogische Personal an den Schulen, für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern und Familien verantwortungsvoll und stets unter Beachtung des Infektionsgeschehens vorzubereiten, hat das Ministerium für Schule und Bildung Vorgaben und Hinweise erarbeitet, die ich Ihnen gerne übermitteln möchte.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW hat u.a. nachstehende Vorgaben zur Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten an die Schulen weitergeleitet.

  • Mund-Nasen-Schutz

An den Schulen mit Primarstufe besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-4 sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Eine Ausnahme hiervon gilt, soweit sie sich an ihren festen Sitzplätzen befinden und Unterricht stattfindet. Solange der feste Sitzplatz noch nicht eingenommen wurde oder sobald er verlassen wird, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Lehrkräfte können vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht absehen, wenn stattdessen der empfohlene Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird. (Dies ist in den Klassenräumen nicht möglich, wenn sich alle Kinder wieder zeitgleich in den Räumen befinden.) Die Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, Mund-Nase-Bedeckungen zu beschaffen. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist ein Baustein, um Risikogruppen zu schützen und zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der hygienisch einwandfreie Umgang mit den Mund-Nasen-Bedeckungen wichtig. Informationen hierzu gibt es z.B. unter

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasenbedeckungen.html?L=0#c12767).

Ausnahmen vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sind nur bei besonderen medizinischen Gründen möglich. Diese müssen durch ein ärztliches Attest belegt werden.

  • Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen:

Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann.

  • Umgang mit auftretenden Corona-Symptomen und Corona- Fällen

Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen.

Schnupfen

Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens soll die Schule den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG empfehlen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist unbedingt eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.

  • Dokumentation der Sitzordnung und der Anwesenheit

Zur Vermeidung von Neuinfektionen ist eine Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten bedeutsam. Daher hat das Land NRW feste Lerngruppen vorgegeben und es soll möglichst keine Durchmischung von Gruppen geben. Es werden feste Sitzpläne für die Unterrichts- und OGS-Zeit erstellt und dokumentiert, die 4 Wochen aufbewahrt werden müssen.

  • Umgang mit Rückkehrenden aus Risikogebieten:

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen ergeben können. Weiterführende Informationen sind auf dessen Sonderseite abrufbar unter: https://www.mags.nrw/coronavirus.

Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Liebe Eltern, leider musste das Kollegium feststellen, dass viele der angegebenen Links nicht funktionieren. Ich habe diese in diesem Elternbrief trotzdem aufgeführt, falls hier zeitnah Abhilfe geschaffen werden sollte.

Die meisten mit den Kindern vor den Ferien eingeübten Hygieneregeln werden wir weiterhin beibehalten. Die Klassen werden sich mit Abstand aufstellen und nacheinander die Schule mit Mund-Nasen-Schutz betreten. Das Händewaschen und ggf. das Desinfizieren der Hände im Bedarfsfall, wird fortgeführt. Die Räume werden gründlich gelüftet, die Tische und Stühle, Türklinken von den Reinigungskräften desinfiziert.

Das Schulamt teilte mit, dass keine zeitversetzten Pausen mehr stattfinden müssen. Die Kinder müssen aber in der Hofpause eine Maske tragen.

Die Eltern dürfen weiterhin den Schulhof und das Schulgebäude nur in besonderen Ausnahmefällen betreten und müssen dabei einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Mitwirkungsgremien dürfen nach jetzigem Stand wieder tagen, da in der Regel der Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden können wird, muss dann ebenfalls von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Die Corona-Schutz-Verordnung sieht weiterhin vor, dass eine klassenübergreifende Durchmischung in den Räumen in der Regel nicht erfolgen soll, deshalb wird die Frühbetreuung in der OGS im 1. Schulhalbjahr dieses Schuljahres leider nicht angeboten werden.

OGS

Auch in der OGS gelten Hygiene- und Abstandsregeln. Es werden zwei feste Gruppen gebildet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Wiethoff.

Regelunterricht

Leider ist es noch nicht sicher, ob alle Kolleginnen eingesetzt werden können, daher kann es sein, dass sich nach ca. zwei bis drei Wochen der Stundenplan ändern wird, denn am 1.9.20 wird eine Musiklehrerin den Musikunterricht in allen Klassen übernehmen. Sie wird einen befristeten Vertrag vom Schulamt erhalten. Weiter habe ich gestern mit Genehmigung der Schulaufsicht eine Stelle ausgeschrieben. Falls Sie eine Lehrkraft kennen, die noch keinen Arbeitsvertrag hat, können Sie sie gerne auf die Stellenausschreibung hinweisen. Die Kollegin / der Kollege sollte eine Schwimmqualifikation nachweisen können. Wir hoffen auf eine Besetzung zum schnellstmöglichen Zeitpunkt.

Sportunterricht

Da wie oben erwähnt noch nicht sicher ist, ob alle Kolleginnen eingesetzt werden können, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, ob der Schwimmunterricht erteilt werden kann. Dies stellt sich hoffentlich am Montag heraus. Bis zu den Herbstferien darf der Sportunterricht aber nur im Freien stattfinden. Bitte geben Sie ihrem Kind passendes Sportzeug mit.

Lernen auf Distanz

sollte es wieder zu Distanzunterricht kommen, sollen die Kinder dem normalen Stundenplan entsprechend zu Hause arbeiten. Die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen können ab sofort auch negativ bewertet werden. Dies gilt auch bei fehlenden, nicht bearbeiteten Lernaufgaben. Genauere Angaben hierzu werden noch erwartet.

Distanzunterricht bei Quarantänemaßnahmen

Die Anwesenheit in der Schule, also die Teilnahme am Präsenzunterricht und sonstigen Schulveranstaltungen, ist für die Dauer einer Quarantäne ausgeschlossen; dabei ist von 14 Tagen auszugehen. Die zu einer Quarantäne verpflichteten Schülerinnen und Schüler erhalten Distanzunterricht. Sie sind auch weiterhin verpflichtet, sich auf diesen Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.

Dies sind die Informationen, die uns in den letzten Tagen zugesandt wurden.

Alle Mitarbeiterinnen der Schule wünschen Ihnen noch schöne Restferientage und vor allem, dass sie alle gesund bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Baumschäfer (Schulleiterin), das Lehrerkollegium und die OGS-Mitarbeiterinnen

 

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